Die dunklen Seiten meiner Seele.
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abschied

Weined nicht am meinem Grabe,
denn es wird keines geben.
Trauert nicht um mich,
denn es gibt nichts zu betrauern.
Werde immer bei euch sein,
in euren Gedanken, euren Herzen.
Es ist nicht eure schuld,
dass ich nicht mehr bin.
Der Abschied schmerzt,
doch alles wird besser.
Bin nun frei und ohne Schmerz.
Ohne Qual und Leid.
Schaut nicht zurück,
nur nach vorn.
Sehen uns irgendwann wieder.



Bilder

Bilder
Voller Grausamkeit
und Schmerz

Sehe Blut
Der Tod überall
Tote Menschen,
zerfetzte Leichen.

Verstümmelte Kinder schreien
Halbtote laufen herum,
spüren Nichts.

Schließe die Augen,
versuche zu vergessen
Vergebens

Versuche zu schlafen.
Sie verfolgen mich in meinen Träumen.



klinge

Einsam sitzt sie dort allein.

Voller Schmerz und Sehnsucht.
Tränen laufen ihr die Wangen herab.
Sehen könnt ihr sie nicht.

Schaue, was so kühl in ihrer Hand liegt.
Es ist die Klinge.
Kalt ist sie, doch gibt sie ihr ein Gefühl von Geborgenheit.

Langsam lässt sie sie den Arm hinaufgleiten,
schneidet nicht tief in die Haut,
der Schmerz betäubt sie.

Sie schneidet ein wenig tiefer,
doch nicht zu tief.
Blut sickert aus der Wunde,
ein Lächeln umspielt ihre Lippen.
Der Schmerz betäubt ihre Sinne,
lässt alles um sie herum vergessen.

Der Schmerz betäubt ihre Sinne,
ihr geht es fär einen Moment gut.

Das Blut zeigt ihr,
dass sie noch lebt.

Die Klinge fällt ihr aus der Hand.
Die Welt ist unwichtig,
wichtig ist nur sie.

Fär einen Moment ist sie frei und fröhlich,
doch dann ist alles so wie vorher.

Tränen der Schuld laufen ihr übers Gesicht,
in ihr tobt Himmel und Hölle.
Es war falsch es zu tun,
doch tut es gut.

Hin und hergerissen ist sie,
doch weiss sie das es wieder passiert.



schwarzer sarg

Schwarzer Sarg.
Darin ein Wesen aufgebahrt.
Zart und Klein.
Blut noch warm tropft über ihre weisse Haut.

Sie war ein Kind der Dunkelheit
Düstere Gedanken,
schwarze Seele.

Ihr Leben zu beenden,
war der einzige Weg den sie sah.
Entschlossen setzte sie ihrem Leben ein Ende.

Keiner trauert um sie.
Kein Grabstein wird an sie erinnern.
Nichts bleibt übrig.
Keine Gedanken.
Keine ungeweihnten Tränen.



spiegel

Wie so oft sitze ich vor meinem Spiegel,
die Klinge in der Hand.
Betrachte diese fremde Wesen im Spiegel.
Das kann nicht ich sein,
kopfschüttelnd senke ich mein Haupt.
Schaue auf die Klinge,
an der Blut heruntertropft.
Was habe ich nur getan,
in meinen Erinnerungen suche ich nach dem Auslöser,
doch finde ich nur Leere.
Die tiefe Leere im Kopf,
den Erinnerungen,
im Herzen.

Mein Blick.
Leer.
Tränen im Gesicht.

Wieder schaue ich in den Spiegel,
sehe ein kleines Kind,
das lacht,
das glücklich ist.
Wo ist das Lachen des Kindes geblieben,
wo sind die strahlenden Augen geblieben.
Wieder suche ich in den Erinnerungen danach,
doch finde nur Leere.
Die tiefe Leere im Kopf,
den Erinnerungen,
im Herzen

Mein Blick.
Leer.
Tränen im Gesicht.

Ein letztes Mal schweift mein Blick ab in den Spiegel.
Ich erkenne, das ich diese fremde Wesen bin,
dass da sitzt mit blutverschmierten Armen,
der blutverschmierten Kleidung.
Spüre den sanften Schmerz in den Armen,
die warme Gefühl,
des herausfliesenden Blutes.
Sehe für einen Moment das Lachen des Kindes
und die strahlenden Augen.

Doch einen Moment später ist alles das wieder verschwunden.



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